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Häufig gestellte Fragen

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Finden Sie nachfolgend die am häufigsten gestellten Fragen und entsprechenden Antworten zum Thema LiFePO4 Lithium Batterien, Ladebooster, Einbau, BMS, sowie Lagerung, Laden und Entladen.

BMS (Battery Management System)

BMS heißt Batterie – Management – System. Bei allen Supervoltbatterien ist ein BMS in der Batterie selbst verbaut. 

Das BMS ist die „smarte“ Einheit in unseren Batterien. Dank des BMS ist die Batterie geschützt vor Überspannung, wie z.B. kleineren Kurzschlüssen, vor zu hohem Lade- und Entladestrom, sowie vor Temperatur.

Der Temperaturschutz ist deshalb notwendig, da Lithium-Eisenphosphat-Batterien unter 0° nicht geladen werden sollten, um die Zellen nicht zu schädigen. Um dem Vorzubeugen schaltet das BMS dank integriertem Temperatursensor zuverlässig bei unter 0° Celsius den Ladevorgang ab.

Die Batterie kann aber weiter bis -30° entladen werden.

Eine weitere Funktion unseres BMS System ist es aktuelle Batterieparameter wie Spannung pro Zelle, aktueller Verbrauch in Ampere oder aktuelle Lademenge per Bluetooth auf die iPhone oder Android App zu übertragen und übersichtlich anzuzeigen.

Eine weitere Aufgabe des BMS besteht darin die Lebensdauer durch integrierte Schutz- und Balancing Funktionen zu erhöhen. Unsere Batterien enthalten vier 3.2V 100Ah Prismazellen. Damit diese gleichmäßig ge- und entladen werden, balanciert unser BMS die Zellspannung unter allen Zellen gleichmäßig. So werden Entladungen vermieden und die Batterielebensdauer und Zuverlässigkeit erhöht. 

Das BMS benötigt für das Bluetooth Modul und für die Kontrolle der Batterieparameter nur sehr wenig Energie. Dennoch empfehlen wir nach einer Lagerung von über 6 Monaten die Batterie zu überprüfen und ggf. nachzuladen.

Die offizielle Supervolt Bluetooth App ist ab Januar 2021 für Android und IOS im Appstore verfügbar. Diese kann hier heruntergeladen werden.

Ladebooster

Der Ladebooster wird benötigt, damit die Lichtmaschine neben der Starterbatterie auch die Bordbatterie vollständig lädt.

Neuere Fahrzeuge laden die Starterbatterie und Bordbatterie über die Lichtmaschine nur solange, bis die Starterbatterie voll ist. Um dies zu umgehen, und dafür zu sorgen, dass die Lichtmaschine auch die Bordbatterie bis zum vollständigen Ladezustand lädt, wird ein Ladebooster eingebaut.

Das ist allerdings nicht bei allen Fahrzeugen zwingend notwendig.
Euro 6 und neuere Fahrzeuge laden die Bordbatterie in der Regel nur solange, bis die Starterbatterie voll ist, wie oben beschrieben.

Die Lichtmaschine älterer Fahrzeuge erzeugen weiter Energie, auch wenn die Starterbatterie voll ist. Die Bordbatterie wird also im Normalfall weiter geladen.

Wir empfehlen einen Ladebooster/Laderegler zu verwenden, da man mit diesen die für Lithium Batterien optimale Ladekurve einstellen kann. Das dient der längeren Lebensdauer der Batterien.

Unsere Batterien können mit bis zu 100A geladen werden. Wir empfehlen die Geräte von Votronic, wie sie hier zu finden sind.

Grundsätzlich funktioniert jeder Ladebooster von Votronic. Die Amperzahl gibt hier die Stromstärke an, oder einfacher, wie „schnell“ die Batterie geladen wird.

Sprich bei 0% Batteriekapazität benötigt ein 20A Ladebooster 5h, ein 30A Ladebooster 3H, ein 50Ah Ladebooster 2h, usw.

Für die meisten Fälle reicht der 30A Ladebooster vollkommen aus.

 

 

 

Das D+ oder auch Dynamokabel erzeugt 12V Gleichstrom, sobald die Lichtmaschine dreht.

Der Ladebooster benötigt das D+ Signal, um festzustellen, wann die Innenraumbatterie von der Lichtmaschine geladen werden kann und wann nicht.

Laden & Entladen

Die Supervolt Lithium LiFePO4 Batterie kann vollständig entladen werden. Das bedeutet hierbei nicht, dass die Batterien Tiefentladen werden können, vielmehr schaltet das BMS zuverlässig ab einem bestimmten Spannungslevel die Batterie aus, um diese Vor weitere Entladung zu schützen.

Das BMS unterbricht den Ladevorgang, sobald die Batterie voll ist

LiFePO4 Batterien sollten mit einem Ladegerät mit CCCV Ladecharakteristik geladen werden. Doch keine Sorge, Dies sind die ganz normalen Ladegeräte für Blei-Nassakkus, ohne irgendwelche besonderen Kennlinien, sondern einer simplen IU-Kennlinie .

Wichtig: Es muss die Ladekurve Blei-GEL im E-Block eingestellt werden (14.4V). Sollte eine Lithium Ladekurve vorhanden sein, natürlich diese verwenden.

Eine kurze Erklärung, warum Laden mit Bleiladegerät möglich ist:

Jeder unserer 12,8V LiFePO Akku besteht aus 4 Prisma-Zellen, die voll geladen 3,65V haben. 4 Zellen multipliziert mit 3,65V ergibt 14,6V, was nur leicht über der Ladespannung von Bleiakkumulatoren ist.

Die Laderate sollte 0,5C bis 1C betragen. C bedeutet Coulomb und bedeutet Ampere / Sekunde. Vereinfacht kann man sagen, dass C die x-fache Eigenkapazität des Akkus als Lade-/Entladerate ansehen.

Beispiel 100Ah Akku mit 0,5C laden entspricht laden mit 50A.

In unserem Fall können Sie die Supervolt Batterie mit bis zu maximal 100A laden. Wir empfehlen im Normalbetrieb aber maximal 50A konstant.

Je nach dem wie sie ihre Batterie verwenden ist ein „manuelles“ ausgleichen hin und wieder erforderlich. 

Die Zellen gleichen sich dann aus, wenn die Batterie voll ist und das Ladegerät weiter angeschlossen ist. 

Stellen Sie ihr Ladegerät auf 14.6V oder 14.7V (AGM) und lassen Sie es verbunden, bis sich die Zellen angeglichen haben. Auch wenn die Batterie bereits Überspannungsschutz anzeigt.

Je nachdem wie unausgeglichen die Zellen sind, kann das Balancing einige Tage in Anspruch nehmen.

Auch wenn unsere Batterien vor Tiefentladung während der Verwendung durch das BMS geschützt werden, besteht die Gefahr, dass bei längerem Stillstand die Batterie sich selbst entlädt.

Die Entladerate beträgt zwar lediglich 3%, sollte die Batterie aber in einem niedrigen Ladezustand 6 Monate stillgelegt werden, kann es passieren, dass die Batterie sich selbst bis zu einem kritischen Punkt tiefentlädt.

Daher sollte die Batterie bei über 50% gelagert werden und möglich alle 6 Monate überprüft und wieder aufgeladen werden.

Klar, die meisten Laderegler sind für Blei Batterien ausgelegt und können somit direkt verwendet werden.

Ja, das ist möglich mittels Ladebooster. (siehe Rubrik Ladebooster)

Keine Sorge, das ist bei LiFePO4 üblich und durch die spezielle Spannungskurve unvermeidlich.

Die Batterie ist bei 3.35V Zellenspannung zu ca. 99% voll. Ab da steigt die Zellenspannung rasant an und das BMS hat Schwierigkeiten eine so geringe Restkapazität gleichmäßig zu verteilen.

Sobald eine Zelle 3,7V erreicht hat, schaltet das BMS in den Überspannungsschutz, während die anderen Zellen noch bei 3.35V-3.45V Spannung liegen.

Hier ersichtlich anhand einer Grafik. X-Achse ist die Kapazität in % und die Y-Achse die Spannung:

Das liegt daran, dass sich das BMS im Unterspannungsschutz befindet. Dieser löst aus, wenn die Batterie leer ist. 

Damit das BMS die Batterie wieder freigibt, müssen Ströme an den Batteriepolen anliegen. 

Das geht am besten über die Lichtmaschine, indem man den Motor kurz startet.

Bei vielen Smartladegeräten über den Landstrom geht das oftmals nicht, da diese erst Laden, wenn diese die Spannung von der Batterie erkennen. 

Da die Batterie aber im Schutzmodus ist, gibt diese keine Spannung ab.

Lösung daher:

  • Normales 12V Ladegerät anschließen, bis BMS wieder freigibt
  • Motor starten und über Lichtmaschine das BMS freigeben

Winter & Lagern

Unter 0° kann die Batterie nicht mehr geladen werden. Unser BMS verhindert dies, da die Batterie sonst zu schaden käme. Ein Entladen ist aber möglich bis -30°.

Mit unseren neuen POLAR Batterien können Sie nun auch im Winter laden, bis – 30°C.

 

Sofern die Temperatur über -30° bleibt und die Batterie nicht länger als 6 Monate gelagert wird, ist das nicht notwendig.

Sollte die Batterie länger nicht verwendet werden, sollte diese bei ca. 50% Kapazität und Raumtemperatur gelagert werden. Nach 6 Monaten sollte der Ladezustand überprüft werden, um ggf. die Batterie wieder nachzuladen.

Durch das BMS und das Bluetooth Modul, entlädt sich die Batterie mit 3% der ursprünglichen Kapazität pro Monat.

Die LiFePO4 Lithium Batterie kann bei unter 0° weiter normal verwendet werden. Nur kann diese nicht geladen werden, da sich die Lithiumionen an den Kathoden kristallisieren und somit Kapazität verloren geht. Doch keine Sorge, unser BMS schaltet dank Temperatursensor zuverlässig bei unter 0° den Ladevorgang automatisch ab.

Sobald wieder eine Temperatur über 0° erreicht wird, ist eine Ladung wieder möglich. Hierzu einfach den Temperaturstatus in der App überprüfen.

Nein, das geht nicht, da die Batterie sonst an Lebensdauer verlieren würde. Unser BMS verhindert die Ladung bei unter 0°.

Unsere neuen Polar Batterien erlauben nun eine Ladung auch bis -30°C.

POLAR Batterien

Die Heizung schaltet sich ein, sobald Ladestrom anliegt und die Temperatur unter 0°C liegt.

Wenn kein Strom anliegt, dann schaltet sich die Heizung auch nicht ein.

Die 100Ah Batterie enthält 2x 1,7A Heizkörper, die 150Ah batterie 3×1,7A.

Sobald die Heizungen die Batterie auf über 0°C erwärmt haben, lässt das BMS eine Ladung wieder zu.

Die Heizungen sind laut unserem Hersteller ausreichend stark bis -40°C. Wir haben die Batterie erfolgreich getestet bis -30°C.

Sobald die Heizung die Batterie auf 10C° erwärmt hat, schaltet das BMS die heizmodule wieder aus.

Installation

Dafür ist unsere Lithium Batterie konzipiert. Dank den DIN80 Standardmaßen 318x175x187mm hat unsere Batterie dieselbe Größe wie 100Ah Bleibatterien. Damit eignet sich unsere LiFePO4 Batterie perfekt als Untersitzbatterie für Fiat Ducato, Citroen Jumper oder Peugeot Boxer.

Es dürfen nur Baugleiche Batterien in Reihe oder parallel geschalten werden.

Da Lithium Eisenphosphat Batterien fast eine identische Ladekurve wie Bleibatterien haben, kann meistens problemlos mit der aktuellen Konfiguration geladen werden.

Ideal ist die Einstellung Blei-Gel bei 14.4V.

Es muss aber sichergestellt werden, dass das Ladegerät über keine Sulfatierungsfunktion verfügt. Diese würde das BMS beschädigen.

Unsere Batterien können bis zu 4x in Reihe geschalten werden. Das ist abhängig vom verbauten BMS. Nicht jede Lithium Batterie kann in Reihe geschaltet werden.

Ja, unsere Batterien können unbegrenzt parallel geschaltet werden.

Einfach gesagt: Parallel schalten bedeutet 2 Batterien so verbinden, dass sich die Kapazität verdoppelt.

Beim parallel schalten wird die mögliche Belastbarkeit erhöht. Bedeutet, dass statt 160A nun mit 320 entladen werden kann.

grafik veranschaulicht das parallel schalten einer lithium lifepo4 batterie

In Reihe schalten bedeutet, die Batterie so verbinden, dass sich die Spannung verdoppelt.

grafik veranschaulicht das in Reihe schalten einer lithium lifepo4 batterie

Das spielt keine Rolle, da Lithium Zellen fest und nicht flüssig sind. Es muss nur darauf geachtet werden, dass die Pole geschützt sind.

Größere Sicherungen an Solarregler, Ladebooster oder Landstromladegerät sind nicht notwendig.

Bei Wechselrichtern ab 1500Watt:

Je nach Größe des Wechselrichters, kann es aber erforderlich sein die Sicherung größer zu wählen, oder sogar einen Widerstand ( 50 Ohm 100w) zwischen Batterie und Wandler zu schalten.

Bei großen Wechselrichtern ist der „Startstrom“ sehr hoch, bis die Kondensatoren im Wechselrichter geladen sind. LiFePO4 Batterien haben einen sehr geringen Innenwiderstand.

Dieser Startstrom von Batterie zu Wechselrichter kann zu hoch sein für die Standardsicherung. Abhilfe schafft hier eine größere Sicherung und/oder ein Widerstand.

Garantie

Die Batterien können ganz normal weiter verwendet werden. Die Lebensdauer übersteigt in der Regel 10 Jahre.

Versand

Nach ganz Europa. Siehe Versand

Der Versand ist bei uns kostenfrei.

In der Regel 1-3 Werktage.

Ja, dafür erhalten Sie per Mail automatisch den Tracking Link.

Rückgabe

Bis zu 14 Tagen. Nach Ablauf der 14 Tage nur auf Basis der Garantie, bis zu 5 Jahre nach Kauf.

Sie senden uns die Batterie zurück und wir senden Ihnen nach Prüfung der Schadensursache eine neue.

Die Rücksendekosten bei einem Defekt übernehmen wir. 

Zahlung

PayPal, Klarna, Ratenkauf, Rechnungskauf, Sofortüberweisung, Visa, Mastercard.

Sonstiges

Bluetooth & App

Der SOC Prozent-Wert und die Kapazitätsanzeige sind berechnete Werte, die anfangs ungenau sind. Springende %-Werte sind am Anfang normal, da das BMS sich erst kalibrieren muss.

Bei einem unkalibrierten BMS kann die App 100% anzeigen, während die Batterie aber fast leer ist.

Leider ist das bei LiFePO4 nicht so genau wie bei Handyakkus. Die Spannungskurve von LiFePO4 ist sehr flach, weshalb das BMS nicht ausschließlich anhand der Spannung die Kapazität ableiten kann.
Über einen Messshunt im BMS wird anhand dem gemessenen Stromfluss die Kapazität berechnet. Damit dieses genaue Werte berechnen und anzeigen kann, muss die Batterie kalibriert, heißt vollständig entladen und wieder ganz voll geladen werden.
Mit folgendem Vorgehen, lässt sich die Kalibrierung manuell anstoßen:

  • Vollständige Entladen, bis die Batterie leer ist und „Unterspannungsschutz“ anzeigt,
  • anschließend vollladen, bis das Ladegerät aufhört zu laden und die App „Überspannungsschutz“ anzeigt.

Durch den langen Transportweg schaltet das Bluetooth in den Energiespar-Modus und es muss Strom entzogen werden, damit das Bluetooth wieder aufwacht.

Wir arbeiten mit einem neuen Bluetooth Modul, dass sich in den Standby-Modus versetzt, wenn es länger nicht benutzt wurde. Ziel ist eine Entladung der Batterie beim Lagern des Wohnmobils im Winter zu verhindern.

Damit das Bluetooth nun wieder „aufwacht“ muss die Batterie beansprucht werden / es muss Strom entzogen werden.

Der Startstrom von 12V Geräten reicht hier aus, damit das Bluetooth in einigen Minuten wieder aktiv ist.

Durch den Strom, der beim Einschalten in den Wechselrichter fließt aktiviert sich das „schlafende“ Bluetooth Modul innerhalb weniger Minuten.

Bei weiteren Fragen, schreiben Sie uns einfach eine Mail und wir antworten schnellstmöglich.