Einbaubericht: 150AH Lithium Batterie im VW T6 von 2016

Einbaubericht von Jasmin (@bulli.loves.nature). Kleine Beschreibung und Bilder zum Einbau einer Supervolt Lithiumbatterie mit 150Ah unter dem Sitz vom VW T6
Draußen zu Hause“, das ist mein Motto. Ich lebe inzwischen gut die Hälfte des Jahres in meinem VW T6, entdecke schöne Orte und begleite meine Reisen auf meinem Instagram-Kanal @bulli.loves.nature.
Da ich das Glück habe, ortsunabhängig arbeiten zu können, ist mein Bulli für einige Monate im Jahr auch mein mobiler Arbeitsplatz. Arbeiten, ins Grüne schauen, nach Feierabend die Gegend erkunden oder in der Mittagspause ein schneller Sprung in den See – unbezahlbar! 
Das Thema Strom ist daher enorm wichtig für mich, denn besonders in Videokonferenzen oder bei der Bearbeitung von Fotos oder Videos zieht der Laptop doch einiges an Strom. Dazu kommt der Verbrauch vom Kühlschrank, im Winter die Standheizung, Licht und all die anderen kleinen Dinge, die Strom benötigen. Bislang war ich mit einer 120 Ah AGM-Batterie unterwegs. Im Sommer hatte ich nie Probleme, da ich auf dem Dach ein fest verbautes 180 Watt-Solarpaneel habe. Aber besonders im Herbst und Winter bin ich mit dem bisherigen Setup oft an meine Grenzen gestoßen und vor ein paar Monaten, als ich morgens um 8 Uhr eine halbe Stunde das Auto laufen lassen musste, um eine frühe Videokonferenz zu schaffen, war endgültig klar: Da muss was passieren. Nach ein bisschen Recherche und dem Einholen von Erfahrungsberichten in der Camper-Community bin ich auf Supervolt gestoßen und hab mir dann die LiFeP04 150 Ah Lithium Batterie bestellt. 

 

 

Mein Bulli ist ein T6 von 2016 mit einem Selbstausbau. Die Aufbaubatterie sitzt unter dem Fahrersitz und ist aufgrund des begrenzten Platzes liegend verbaut. Nachdem der Sitz ausgebaut war, wurde direkt der optische Unterschied sichtbar – die neue Batterie ist, trotz mehr Power – eine ganze Ecke kleiner. Und deutlich leichter! Am besten passte es trotzdem wieder liegend, was bei den LiFeP04-Batterien ja zum Glück kein Thema ist. Leider kamen auch einige Pfuschereien vom Vorbesitzer zum Vorschein, aber die konnten wir bei der Gelegenheit auch direkt beheben…  

 

Alles wieder neu verkabelt, sicherheitshalber noch fixiert, damit die Batterie nicht auf Wanderschaft geht, fertig. Der Ladebooster musste noch auf die neue Kennlinie eingestellt werden, was super schnell und unkompliziert ging, und der Batteriecomputer wurde auf die Spezifikationen der neuen Batterie eingestellt, das wars dann auch schon. Alles in allem hat der Umbau keine zwei Stunden gedauert.  

In der Supervolt App konnte ich direkt sehen, wie der Ladestand war und wieviel Strom raus- und reingeht. Ein Riesenupgrade für mich, um zukünftig besser einschätzen zu können, wie lange ich noch frei stehen kann und wie viel Strom über das Solarpaneel reinkommt. 

Zum Testen wurde direkt der Wechselrichter angeschmissen und mit dem 650W-Wasserkocher eine Tasse Tee gekocht. Mit dem Frühlingsbeginn und den wärmeren Temperaturen werde ich wieder auf längere Roadtrips gehen und freue mich jetzt schon darauf, hoffentlich nie wieder Stromprobleme zu haben. 😊

Haftungsausschluss/ Disclaimer

Diese Anleitung wurde von unserer Kundin Jasmin (@bulli.loves.nature) nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Arbeiten an der Fahrzeugelektrik sollten immer von einem Fahrzeugelektriker oder gleichwertig ausgebildeter Fachkraft ausgeführt werden!

An dieser Stelle bedanken wir uns vielmals bei Jasmin für Ihren Bericht! Wir hoffen mit der Veröffentlichung dieser Anleitung vielen Reisenden beim Umbau auf Lithium helfen zu können.

Mit der neuen Batterie steht der nächsten Reise nun nichts mehr im Wege, wir wünschen allzeits gute Fahrt und unvergessliche Reisen.

Wenn Sie ebenfalls vor haben Ihr Fahrzeug selbst umzubauen, schreiben Sie uns gerne an ([email protected]). Für einen Bericht geben wir Ihnen gerne einen Rabatt auf den Kauf Ihrer Batterie.

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